FileZilla – Die ultimative Lösung für „Authentifizierung fehlgeschlagen“ und „Kritischer Fehler: Herstellen der Verbindung zum Server fehlgeschlagen“

Wenn FileZilla beim Verbinden mit dem Server die folgende Meldung bringt:

Befehl: Pass: ****************
Fehler: Authentifizierung fehlgeschlagen.
Fehler: Kritischer Fehler: Herstellen der Verbindung zum Server fehlgeschlagen

Sie sich aber absolut sicher sind, dass das Passwort stimmt, dann liegt es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit daran, dass Sie in Ihrem Loginnamen und/oder Passwort Sonderzeichen verwenden, die durch unterschiedliche Zeichensätze am FTP-Client und FTP-Server nicht richtig „übersetzt“ werden. Sie können jetzt natürlich Ihr Kennwort ändern, werden dann aber dennoch ähnliche Probleme beim Anzeigen von Ordnern/Dateien haben, die solche Sonderzeichen verwenden.

Besser ist es daher, FileZilla so einzustellen, dass die Zeichensätze stimmen.

Falls Sie einen SSH- / Shell-Zugriff für Ihren Server haben, so können Sie selbst mit dem Befehl „locale“ den Server-Zeichensatz herausfinden.

Die Ausgabe sollte dann so aussehen:

root@hmeinserver:~# locale
LANG=en_GB.utf8
LANGUAGE=en_GB.utf8
LC_CTYPE="en_GB.utf8"
LC_NUMERIC="en_GB.utf8"
LC_TIME="en_GB.utf8"
LC_COLLATE="en_GB.utf8"
LC_MONETARY="en_GB.utf8"
LC_MESSAGES="en_GB.utf8"
LC_PAPER="en_GB.utf8"
LC_NAME="en_GB.utf8"
LC_ADDRESS="en_GB.utf8"
LC_TELEPHONE="en_GB.utf8"
LC_MEASUREMENT="en_GB.utf8"
LC_IDENTIFICATION="en_GB.utf8"
LC_ALL=en_GB.utf8

Wenn Sie keinen Root-Zugang haben, erfragen Sie diese Information bei Ihrem Provider.

Der unter „LANGUAGE“ angezeigte Zeichensatz, bzw. der erfragte Zeichensatz muss auch im FTP-Client, also FileZilla, verwendet werden.

Das geht so:

Öffnen Sie in FileZilla den Servermanager und ändern die Einstellungen des Servers in der Karteikarte „Zeichensatz“ wie folgt:

FileZilla_Zeichensatz

Stellen Sie den Zeichensatz von „Automatische Erkennung“ auf „Benutzerdefinierten Zeichensatz verwenden“ um und kopieren den Zeichensatz, den Ihr Server verwendet in das Feld „Zeichensatz“ hinein.

Das war es schon! Nun sollte sowohl der Login klappen, als auch alle Dateinamen und -pfade korrekt angezeigt werden.

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Klappt garantiert: OpenVPN Client mit Windows 8 – Keine Probleme beim Verbinden

OpenVPN Client macht unter Windows 8 bei bestimmten Konfigurationen Probleme

Es kann passieren, dass OpenVPN Client unter Windows 8 Probleme bei der Einwahl macht. Im Internet findet man dann oft nur den Rat den Client mit Admin-Rechten und womöglich im Windows 7 Kompatibilätsmodus zu starten. Unter Umständen ist aber noch eine Kleinigkeit notwendig. Wenn Sie alle Einstellungen wie unten erklärt vornehmen, sollte es keine Probleme mehr beim Verbinden von OpenVPN Client unter Windows 8 geben.

Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie die aktuellste Version von OpenVPN GUI benutzen. Aktuell (Stand Oktober 2012) ist das die Version OpenVPN 2.3_rc1. Aktuell (Stand Februar 2013) ist das die Version OpenVPN 2.3.0 (http://openvpn.net/index.php/open-source/downloads.html)

Klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste auf das Programm-Icon der OpenVPN GUI und wählen den Menüpunkt „Eigenschaften“ aus:

Eigenschaften von OpenVPN Client GUI aufrufen

Eigenschaften von OpenVPN Client GUI aufrufen

 

Wechseln Sie nun in den Reiter „Kompatibilität“ und wählen im Bereich „Kompatibilitätsmodus“ den Menüpunkt „Windows 7“ aus. Stellen Sie außerdem sicher, dass im Bereich „Berechtigungsstufe“ „Programm als Administrator ausführen“ ausgewählt ist:

OpenVPN GUI mit höheren Rechten ausstatten

OpenVPN GUI mit höheren Rechten ausstatten

 

Hinweis:

Wenn an Ihrem Computer mehrere Benutzer arbeiten und Sie diese Einstellung global (also für alle Benutzer) ändern wollen, dann klicken Sie vor dem Bestätigen mit „OK“ auf den Button „Einstellungen für alle Benutzer ändern“. Ansonsten gilt die Änderung nur für den aktuell angemeldeten Benutzer.

 

Nun müssen Sie noch in der Computerverwaltung („Windows-Taste“ und „R“ drücken und „compmgmt.msc“ eingeben) auf der linken Seite den Bereich „Dienste und Anwendungen“ -> „Dienste“ aufrufen und dann auf der rechten Seite den Dienst „Netzwerkverbindungen“ auswählen:

In der Computerverwaltung den Dienst Netzwerkverbindungen auswählen

In der Computerverwaltung den Dienst Netzwerkverbindungen auswählen

 

Als letztes müssen Sie die Startart des Dienstes mit Doppelklick ändern. Wählen Sie im nachfolgenden Fenster als Starttyp „Automatisch“ aus und bestätigen alles mit Klick auf den Button „OK“:

Startart des Dienstes Netzwerkverbindungen ändern

Startart des Dienstes Netzwerkverbindungen ändern

 

Das war es auch schon! Nach einem Neustart des Rechners sollte OpenVPN Client auch unter Windows 8 ohne jegliche Probleme arbeiten.

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Microsoft Office 2013 – SkyDrive Cloud Speichern abstellen / deaktivieren. So geht’s!

Standardmässige Speicherung aller Dateien in die SkyDrive Cloud!

Das neue Office 2013 speichert standardmässig automatisch in die SkyDrive Cloud. Was für manche Privatanwender sicherlich ganz nett ist, dürfte für den ein oder anderen als großes Sicherheitsproblem angesehen werden. Insbesondere bei der Nutzung in Firmenumgebungen könnte das sogar gegen Firmenrichtlinien verstoßen. Nicht jeder möchte, dass seine Dateien automatisch irgendwo auf Microsoft-Servern gespeichert werden!

Wer sich nun fragt, wie man dieses Feature abstellen kann, erhält nachfolgend eine kleine Anleitung dazu. Beispielhaft wird hier Microsoft Excel 2013 genutzt, die Anleitung funktioniert aber auch genauso um die Sky / Cloud Speicherung von Daten für Word 2013 und PowerPoint 2013 abzustellen.

Ergänzung vom 18.07.2013: Wenn Sie keinen Installations-Datenträger haben, dann müssen Sie zum Download der Installations-Datei über office.com/setup die Installations-Datei herunterladen und dafür ein Microsoft-Konto eröffnen. Wer das nicht will, benutzt stattdessen ein Fake-Konto, was er nur für diesen Zweck anlegt (es wird später nicht mehr gebraucht). Außerdem ist es ratsam NICHT (!) die angebotene Setup-Datei zu benutzen, weil dann einige Installations-Optionen fehlen! Gehen Sie stattdessen im eingeloggten Office-Konto auf „Mein Konto“ und wählen dort den Link „Von einem Datenträger installieren“ und dann „Ich möchte eine CD/DVD brennen“ aus. Nur dort erhalten Sie dann die volle Installationsdatei (als 32bit Version ca. 2 GB groß) und können auch nochmal den Produktkey einsehen, den Sie zur Offline-Installation benutzen müssen. Ab dann funktioniert unten stehende Anleitung auch für Retail-Download-Versionen.

Anleitung, um das automatische Speichern von Office (Excel, Word, PowerPoint) 2013 in die SkyDrive Cloud abzustellen

Man kann (und sollte) schon bei der Installation das Microsoft SkyDrive Pro abstellen. Das geht, indem man beim Start der Installation auf den Button „Anpassen“ klickt:

Anpassen der Installation von Office 2013

Anpassen der Installation von Office 2013

Im nachfolgenden Fenster finden Sie in den Installationsoptionen den Menüpunkt „Microsoft SkyDrive Pro“:

Microsoft SkyDrive Pro in den Installationsoptionen

Microsoft SkyDrive Pro in den Installationsoptionen

 

Klicken Sie auf den kleinen Pfeil links neben dem Menüpunkt „Microsoft SkyDrive Pro“, und wählen die Option „Nicht verfügbar“. Damit verhindern Sie die Installation dieses Features.

Microsoft SkyDrive Pro bei der Installation deaktivieren

Microsoft SkyDrive Pro bei der Installation deaktivieren

 

Bei der Aktivierung von Microsoft Office 2013 melden Sie sich am besten garnicht erst mit einem Online-Konto an, sondern wählen den Menüpunkt „Stattdessen einen Product Key eingeben“ aus:

Microsoft Office 2013 nicht über ein Online-Konto aktivieren

Microsoft Office 2013 nicht über ein Online-Konto aktivieren

 

Wenn die Installation fertig ist, starten Sie Microsoft Excel 2013 und öffnen Sie ein leeres Arbeitsblatt. Klicken Sie nun oben links auf „Datei“:

Microsoft Excel 2013 - Deaktivieren von SkyDrive Cloud

Microsoft Excel 2013 – Deaktivieren von SkyDrive Cloud

 

Wenn Sie den Menüpunkt „Speichern unter“ und Sie werden feststellen, dass Microsoft Excel 2013 immer noch die Speicherung in die SkyDrive Cloud vorschlägt. Um auch den letzten Rest aus Microsoft Office 2013 zu entfernen, der etwas mit der SkyDrive Cloud zu tun hat, wählen Sie den Menüpunkt „Optionen“:

Microsoft Office 2013 will immer noch in die SkyDrive Cloud speichern

Microsoft Office 2013 will immer noch in die SkyDrive Cloud speichern

 

In den Optionen wählen Sie auf der linken Seite den Menüpunkt „Speichern“. Markieren Sie auf der rechten Seite die Optionen „Backstage beim Öffnen oder Speichern von Dateien nicht anzeigen“. Außerdem sollten Sie den Haken beim Menüpunkt „Zusätzliche Speicherorte anzeigen, auch wenn eine Anmeldung erforderlich ist“ entfernen. Markieren Sie zum Schluss noch den Menüpunkt „Standardmäßig auf Computer speichern“ und bestätigen alles mit „OK“:

Optionen um bei Office 2013 das Speichern in die SkyDrive Cloud zu deaktivieren

Optionen um bei Office 2013 das Speichern in die SkyDrive Cloud zu deaktivieren

 

Zur Kontrolle können Sie nun noch einmal Datei -> Speichern unter klicken. Sie werden feststellen, dass die Option zur Speicherung in die SkyDrive Cloud nun nicht mehr vorhanden ist!

Das Speichern in die SkyDrive Cloud wurde deaktiviert

Das Speichern in die SkyDrive Cloud wurde deaktiviert

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Microsoft Windows Aktenkoffer: Die einzig wahre kostenlose Alternative um Dateien und Ordner synchronisieren

Der Microsoft Windows Aktenkoffer: Wer in älteren Windows-Versionen den Microsoft Windows Aktenkoffer genutzt und schätzen gelernt hat, wird ihn in neueren Windows-Versionen vermutlich schmerzlich vermissen. Microsoft hat den Aktenkoffer nämlich schon seit längerer Zeit aus seinen Betriebssystemen verbannt. Auf der Suche nach Alternativen findet man zwar sehr viele Programme, die aber entweder nicht den Funktionsumfang vom Aktenkoffer bieten, oder nicht den Komfort, oder sogar richtig Geld kosten.

Dabei hat Microsoft selbst (!) ein kostenloses Programm, was den Microsoft Windows Aktenkoffer ersetzt.

Bei größerem Funktionsumfang (z.B. kann man mehrere Ordner zum Synchronisieren anlegen, und auch pro Ordner die Synchronisations-Einstellungen angeben) ist die Software gleichzeitig komfortabler als der Windows Aktenkoffer geworden. Das ganze gibt es direkt bei Microsoft und es ist kostenlos. Microsoft bietet eine 32-bit (x86) und eine 64-bit (x64) Version der Software an. Der Name dieses kleinen Tools ist SyncToy (Stand Oktober 2012: Aktuelle Version ist 2.1).

Download Microsoft SyncToy 2.1

http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=15155

Nach der Installation kann man sofort beginnen ein Ordner-Paar welches synchronisiert werden soll anzulegen.

SyncToy - Ordnerpaar anlegen

SyncToy – Ordnerpaar anlegen

Dabei ist zu beachten, dass es drei Haupt-Synchronisations-Einstellungen gibt, wovon zwei nur von links nach rechts synchronisieren können. Sie sollten also in jedem Fall links Ihren „Quell-Ordner“ und rechts Ihren „Ziel-Ordner“ angeben. (Hinweis: Der Windows Aktenkoffer konnte nur eine einzige Einstellung).

SyncToy - Links ist der Quell-Ordner, rechts der Ziel-Ordner

SyncToy – Links ist der Quell-Ordner, rechts der Ziel-Ordner

Die Quell- und Zielordner wurden ausgewählt

SyncToy - Die Quell- und Zielordner wurden ausgewählt

SyncToy – Die Quell- und Zielordner wurden ausgewählt

Nun muss die Art der Synchronisierung ausgewählt werden. Zur Verfügung stehen „Synchronize“, „Echo“ und „Contribute“.

SyncToy - Art der gewünschten Synchronisierung auswählen

SyncToy – Art der gewünschten Synchronisierung auswählen

Während „Synchronize“ ein echtes Synchronisieren in beide Richtungen darstellt (also neue, geänderte und gelöschte Dateien werden immer in beiden Ordnern in beide Richtungen synchron gehalten), bedeutet „Echo“ das Selbe – allerdings nur in die Richtung von links nach rechts. Bedeutet: Wenn man in der Option „Echo“ eine Datei rechts löscht, ist sie beim nächsten Synchronisieren wieder da, während mit der Option „Synchronize“ die gelöschte Datei nach dem Synchronisieren auf der linken Seite ebenfalls gelöscht wird. Die letzte Option „Contribute“ macht das gleiche wie „Echo“ – also eine Synchronisierung von links nach rechts – mit dem Unterschied, dass keine Dateien gelöscht werden. Es werden also nur neue und geänderte Dateien von links nach rechts synchronisiert.

Wenn Sie sich für eine Art der Synchronisierung entschieden haben, müssen Sie nur noch einen aussagekräftigen Namen vergeben, unter dem Sie später Ihren „Aktenkoffer“ identifizieren können.

SyncToy - Name des "Aktenkoffers" angeben

SyncToy – Name des „Aktenkoffers“ angeben

Im abschliessenden Fenster kann man nochmal das gerade erstellte Ordnerpaar anschauen, und auch alle getroffenen Einstellungen (außer der Synchronisations-Richtung) nachträglich ändern. Es lassen sich sogar erweiterte Einstellungen (Link „Change Options“) treffen. Hier lassen sich dann z.B. bestimmte Dateitypen von der Synchronisierung ausschließen. Mit Klick auf den Button „Run“ kann man dann die erste Synchronisierung laufen lassen und erhält im Anschluss eine Übersicht, was SyncToy alles gemacht hat.

SyncToy - Alle Einstellungen lassen sich noch ändern

SyncToy – Alle Einstellungen lassen sich noch ändern

Wer das Programm SyncToy für regelmäßige automatische Backups nutzen möchte, vermisst zunächst die Option bestimmte Ordnerpaare automatisiert synchronisieren zu lassen. Aber auch das geht mit Hilfe des Windows-Taskplaners. Diesen finden Sie unter Alle Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Aufgabenplanung. Wählen Sie hier den Punkt „Einfache Aufgabe erstellen…“

Automatisierung von SyncToy mit Hilfe vom Windows Aufgabenplaner

SyncToy für automatisierte Backups nutzen

SyncToy für automatisierte Backups nutzen

Wählen Sie einen aussagekräftigen Namen und Beschreibung aus (jedes Ordnerpaar kann mit einem eigenen Task automatisiert werden – alternativ können aber auch alle Ordnerpaare gleichzeitig automatisiert werden).

SyncToy Automatisierung - Namen und Beschreibung hinzufügen

SyncToy Automatisierung – Namen und Beschreibung hinzufügen

Wählen Sie nun aus, in welchen Abständen das Programm automatisch synchronisieren soll.

SyncToy Automatisierung - Häufigkeit des Tasks festlegen

SyncToy Automatisierung – Häufigkeit des Tasks festlegen

Nun müssen Sie noch die Start-Uhrzeit und das Wiederholungsintervall auswählen

SyncToy Automatisierung - Startzeit und Intervall auswählen

SyncToy Automatisierung – Startzeit und Intervall auswählen

Wählen Sie „Programm starten“ aus

SyncToy Automatisierung - Programm starten

SyncToy Automatisierung – Programm starten

Wählen Sie als Programm „C:\Program Files\SyncToy 2.1\SyncToyCmd.exe“ -R „Downloads“ aus. Ändern Sie ggf. den Pfad und natürlich den Namen des Ordnerpaares, der synchronisiert werden soll. Wenn Sie immer (!) alle (!) Ordnerpaare automatisiert synchronisieren wollen, kann der Name des Ordner einfach weggelassen werden (das -R muss natürlich da bleiben).

SyncToy Automatisierung - Programmname mit Optionen eingeben

SyncToy Automatisierung – Programmname mit Optionen eingeben

Das war es auch schon. Mit Klick auf „Weiter“ erhalten Sie eine Übersichtsseite und können die Aufgabenplanung abschließen.

Es kann nötig sein, noch erweiterte Einstellungen zu machen (z.B. wenn die Aufgabe auch ausgeführt werden soll, wenn kein Benutzer angemeldet ist, bzw. wenn die Aufgabe mit höchsten Rechten gestartet werden muss). Machen Sie in dem Fall einen Haken bei „Beim Klicken auf „Fertig Stellen“, die Eigenschaften für diese Aufgabe öffnen“, bevor Sie auf „Fertig stellen“ klicken.

SyncToy Automatisierung - Aufgabenplanung fertig stellen

SyncToy Automatisierung – Aufgabenplanung fertig stellen

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Anleitung: MKV auf der Sony Playstation 3 (PS3) von USB-Festplatte. Mit nur einem Klick ohne Qualitätsverlust.

Oftmals liest man, dass die PS3 keine MKV abspielen kann. Im Prinzip stimmt das – sie kann es nicht direkt- daber durchaus indirekt. Nun muss man wissen, dass eine MKV-Datei nur ein Container für andere Dateien ist. In der MKV-Datei sind also andere Dateien enthalten (ähnlich wie bei einer ZIP-Datei). Damit die Playstation 3 eine MKV-Datei abspielen kann, müssen die enthaltenen Dateien in einen anderen Container (TS = Transport-Stream) umgepackt werden. Die enthaltene Videospur wird dabei nicht neu codiert, so dass die Qualität 1:1 erhalten bleibt. Der Vorgang geht dementsprechend auch ziemlich schnell. Enthält die MKV-Datei eine DTS-Tonspur, so wird diese automatisch in Dolby-Digital AC3 umgewandelt.

Der Nachteil ist, dass die Playstation 3 keinen Ton einer TS-Dateien abspielen kann, wenn es sich um eine DTS-Tonspur handelt. Wenn Sie Wert auf DTS oder sogar DTS-HD legen, dann lesen Sie meinen Artikel MKV mit DTS / DTS-HD auf der Sony Playstation 3 (PS3) von USB-Festplatte – UND ES GEHT DOCH! – falls Ihnen Dolby-Digital (AC3) reicht oder Sie mit nur einem Klick Ihre MKV Dateien umwandeln wollen, ist jedoch die Anleitung, die Sie gerade lesen jedoch besser geeignet.

Benötigte Software (in dieser Anleitung wird nur Windows berücksichtigt)

Vorgehensweise

Starten Sie PS3Muxer und öffnen die MKV-Datei mit Klick auf den Button „Open“. Geben Sie außerdem im unteren Bereich der Software den Ordner an, wohin die TS-Dateien gespeichert werden sollen. Es empfiehlt sich hier eine andere Festplatte (idealerweise direkt die externe USB-Platte von der später der Film geguckt werden soll) zu benutzen, da die Geschwindigkeit beim Umkopieren sonst stark einbricht.

PS3Muxer öffnen und die MKV-Datei auswählen

PS3Muxer öffnen und die MKV-Datei auswählen

Wählen Sie als nächstes die gewünschte Tonspur aus (es kann nur eine Spur ausgewählt werden). In der Spalte „lang“ können Sie erkennen um welche Sprache es sich handelt. Wählen Sie (insbesondere beim Umwandeln von DTS in AC3) unbedingt die beste Bitrate (640k) aus. Außerdem ist es zwingend erforderlich im Bereich „Split“ „Fat32 Storage“ auszuwählen, damit die Dateien nicht größer als 4 GB werden und somit nicht mehr auf einer FAT32 formatierten Festplatte gespeichert werden könnten. Da die Playstation 3 nur FAT32 formatierte Festplatten akzeptiert, darf dieser Schritt auf keinen Fall vergessen werden. Wählen Sie außerdem bei Processing „2-pass“ aus. Ich habe keine Veränderung der Geschwindigkeit mit dieser Option bemerkt, im besten Fall wird aber die Tonspur anschließend besser klingen. Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, starten Sie den Kopiervorgang mit Klick auf den Button „Start muxing“.

Alle Einstellungen vornehmen und den Kopiervorgang starten

Alle Einstellungen vornehmen und den Kopiervorgang starten

Falls Sie Probleme haben unter Windows eine große USB-Festplatte mit FAT32 zu formatieren, lesen Sie sich bitte meinen Artikel Anleitung: Große Festplatten (über 32 GB) unter Windows mit FAT32 formatieren durch. Dort ist detailliert erklärt, wie das auch unter Windows geht.

Wenn in Ihrer MKV-Datei eine DTS-Tonspur ausgewählt wurde, muss diese umgewandelt werden, was einige Minuten extra Zeit kostet. Das wird durch einen entsprechenden Hinweis deutlich gemacht. Der Hinweis muss mit einem Klick auf „Yes“ bestätigt werden.

DTS-Tonspuren müssen von PS3Muxer in Dolby-Digital umgewandelt werden

DTS-Tonspuren müssen von PS3Muxer in Dolby-Digital umgewandelt werden

Nun fängt PS3Muxer damit an, die Dateien aus dem MKV-Container umzukopieren und ggf. die DTS-Tonspur in Dolby-Digital umzuwandeln. Sie können den Status gut in dem Programmfenster beobachten. Hat alles geklappt, meldet das Programm am Ende ein grünes „OK“. Das Fenster kann nun mit einem Klick auf „Close“ geschlossen werden.

Fertig! PS3Muxer hat die MKV-Datei verlustfrei umgewandelt

Fertig! PS3Muxer hat die MKV-Datei verlustfrei umgewandelt

PS3Muxer hat nun Ihre MKV-Datei verlustfrei in eine oder mehrere m2ts-Datei(en) (Transport-Stream) umgewandelt. Diese Dateien werden von der Playstation 3 von USB-Platte einwandfrei abgespielt. Auch Vor- und Zurückspulen ist damit möglich. Auf der USB-Festplatte muss ich (direkt in der root) ein Ordner namens VIDEO befinden. Kopieren Sie die m2ts-Dateien in diesen Ordner, damit die Playstation die Dateien automatisch findet. Damit die Dateien automatisch hintereinander abgespielt werden, muss die entsprechende Option noch im Menü der Playstation (Video-Einstellungen „Sequentielle Wiedergabe“) aktiviert werden.

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Anleitung: Große Festplatten (über 32 GB) unter Windows mit FAT32 formatieren

Von Haus aus kann Windows XP, Windows Vista und Windows 7 keine großen Festplatten (über 32 GB) mit FAT32 formatieren.

Windows kann keine großen Festplatten mit FAT32 formatieren

Windows kann keine großen Festplatten mit FAT32 formatieren

Um so große Festplatten dennoch mit FAT32 zu formatieren, benötigen Sie die kostenlose Software „H2format“:

H2format (1.6)

Doch zunächst muss die Festplatte für den Einsatz mit H2format vorbereitet werden. Rufen Sie dazu die Kommandozeile mit Administrator-Rechten auf.

Klicken Sie dazu auf den Start- bzw. Windows-Button unten links und geben in dem Eingabefeld „cmd“ ein:

cmd.exe aufrufen

cmd.exe aufrufen

Sobald oben unter dem Punkt „Programme“ die Datei „cmd.exe“ erscheint, müssen Sie mit der Rechten Maustaste drauf klicken und den Menüpunkt „Als Administrator ausführen“ wählen:

cmd.exe mit Administrator-Berechtigung starten

cmd.exe mit Administrator-Berechtigung starten

Die Windows-Kommandozeile öffnet sich. Bitte kontrollieren Sie, ob Sie wirklich Administrator-Berechtigung haben. Wenn oben in der Statusleiste „Administrator“ steht, ist alles OK:

Kontrolle Administratorberechtigung

Kontrolle Administratorberechtigung

Starten Sie nun das Kommandozeilen-basierte Festplatten-Dienstprogramm diskpart, in dem Sie „diskpart“ eingeben und Enter drücken. Mit dem Befehl „lis dis“ werden alle Festplatten im System aufgelistet. Sie erkennen die USB-Festplatte normalerweise leicht an der angezeigten Größe.

diskpart starten und USB-Festplatte identifizieren

diskpart starten und USB-Festplatte identifizieren

Wenn Sie Ihre USB-Festplatte identifiziert haben, wählen Sie diese mit dem Befehl „sel dis 5“ (wobei die 5 durch die Nummer Ihrer Festplatte ersetzt werden muss) aus:

Der Befehl "sel dis 5" wählt die richtige Festplatte aus

Der Befehl „sel dis 5“ wählt die richtige Festplatte aus

Mit dem Befehl „clean“ werden alle Partitionen der Festplatte gelöscht. Benutzen Sie den Befehl nur, wenn Sie ganz sicher sind, dass Sie mit dem vorherigen Befehl die richtige Festplatte ausgewählt haben und keine Daten mehr auf der Festplatte sind, die Sie noch benötigen. Die Daten werden mit diesem Befehl GELÖSCHT.

Der Befehl "clean" löscht die ausgewählte Festplatte

Der Befehl „clean“ löscht die ausgewählte Festplatte

Die Festplatte ist nun vollständig gelöscht und hat keine Partitionen mehr. Mit dem Befehl „create partition primary“ wird eine Partition erstellt, die so groß ist, wie die ganze Festplatte:

Eine große primäre Partition erstellen

Eine große primäre Partition erstellen

Mit dem Befehl „sel par 1“ wird die gerade erstellte Partition ausgewählt:

Die gerade erstellte Partition auswählen

Die gerade erstellte Partition auswählen

Nun muss der Partition noch ein Laufwerksbuchstaben zugewiesen werden. Das erledigt der Befehl „assign letter=X“, wobei X durch den gewünschten Laufwerksbuchstaben ersetzt werden muss. Bitte kontrollieren Sie, ob der gewünschte Buchstabe noch frei ist:

Der Partition einen Laufwerksbuchstaben zuweisen

Der Partition einen Laufwerksbuchstaben zuweisen

Wenn alles geklappt hat, merkt Windows, dass eine neue (noch nicht formatierte) Festplatte im System auftaucht und meldet das mit dem folgenden Hinweis. Die Festplatte darf jetzt nicht durch Windows formatiert werden! Drücken Sie also auf „Abbrechen“:

Die Festplatte darf nicht von Windows formatiert werden

Die Festplatte darf nicht von Windows formatiert werden

Sie haben die Festplatte nun fertig vorbereitet, so dass sie mit „H2format“ im FAT32 Dateisystem formatiert werden kann. Diskpart kann nun mit dem Befehl „exit“ beendet werden:

Diskpart beenden

Diskpart beenden

Als nächstes müssen Sie in das Verzeichnis wechseln, in dem das heruntergeladene Programm „H2format.exe“  liegt und dieses starten:

H2format aufrufen

H2format aufrufen

Wie Sie oben im Screenshot sehen können, ist noch nichts passiert. Das liegt daran, dass man H2format zusammen mit dem Laufwerksbuchstaben aufrufen muss, den die USB-Festplatte hat, die man mit FAT32 formatieren möchte. Sie müssen den Befehl so eingeben: „H2format I:“, wobei „I“ durch Ihren Laufwerksbuchstaben zu ersetzen ist. Wenn alles geklappt hat, meldet das Programm am Ende „OK“:

H2format hat die Festplatte mit FAT32 formatiert

H2format hat die Festplatte mit FAT32 formatiert

Das war es auch schon! Ihre USB-Festplatte ist nun mit FAT32 formatiert und kann an Geräten (z.B. der Sony Playstation 3) benutzt werden, die nur FAT32 formatierte Festplatten erkennen. Zur Kontrolle können Sie noch im Arbeitsplatz mit der rechten Maustaste auf Ihre Festplatte klicken und „Eigenschaften“ auswählen:

Große Festplatte mit FAT32 formatiert

Große Festplatte mit FAT32 formatiert

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MKV mit DTS / DTS-HD auf der Sony Playstation 3 (PS3) von USB-Festplatte – UND ES GEHT DOCH!

Wer schon einmal im Internet recherchiert hat, ob man MKV-Dateien mit DTS bzw. sogar DTS-HD auf der PS3 abspielen kann, wurde vermutlich bitter enttäuscht.

Immer und immer wieder heißt es, das würde nicht gehen. Manche behaupten sogar, die PS3 kann gar keine MKV abspielen.

Aber tatsächlich kann man MKV-Dateien mit DTS / DTS-HD abspielen!

Der (kleine) Wermutstropfen ist, dass man die MKV-Datei dazu ein bisschen bearbeiten muss. Die gute Nachricht ist jedoch, dass das Ruckzuck geht, weil weder Bild noch Ton dazu konvertiert werden müssen. Die Qualität ist und bleibt die selbe wie im verwendeten MKV-File – nur der Inhalt der MKV-Datei muss umkopiert werden.

Getestet wurde die unten beschriebene Vorgehensweise auf einer Playstation 3 Super Slim mit Firmware 4.25. Ob es auch auf den älteren Modellen funktioniert kann ich nicht genau sagen. Es wäre toll, wenn das jemand mit dem Fat-Modell und dem alten Slim-Modell testen könnte und in den Kommentaren was zu den Ergebnissen sagt (am besten mit exakter Modell-Bezeichnung und Firmware-Version).

Für den Fall, dass Ihnen Dolby-Digital AC3 Ton reicht, bzw. Ihre MKV-Datei kein DTS/DTS-HD enthält, gibt es eine schnellere, einfachere und komfortablere Lösung. Schauen Sie sich in dem Fall meinen Artikel Anleitung: MKV auf der Sony Playstation 3 (PS3) von USB-Festplatte. Mit nur einem Klick ohne Qualitätsverlust an. Dort wird eine andere Methode erklärt, die deutlich einfacher ist, jedoch kein DTS/DTS-HD kann.

Benötigte Hardware

  • Playstation 3 Super Slim
  • USB-Festplatte mit FAT32 Dateisystem
  • AV-Receiver, der DTS und/oder DTS-HD dekodieren kann

Benötigte Software (in dieser Anleitung wird nur Windows berücksichtigt)

Optional benötigte Software

Vorgehensweise

  • Zunächst muss die MKV-Datei mit „tsMuxeR.exe“ über den Button „add“ geöffnet werden
  • Danach müssen die Video-, Ton- und Untertitelspuren ausgewählt werden, die man später nutzen möchte
  • Im Anschluss muss als Output „AVCHD disk“ ausgewählt werden
  • Zum Schluss muss man noch auswählen wohin die Dateien gespeichert werden sollen – hier kann direkt die USB-Festplatte ausgewählt werden – es muss zwingend (!) ein aussagekräftiger Ordner (z.B. „Aliens – Die Rückkehr (1986)“ erstellt und ausgewählt werden.

Kontrollieren Sie bevor Sie weitermachen, ob die Videospur auch Blu-Ray konform ist. Die PS3 spielt auf die hier erklärte Weise nur 100% konforme Dateien ab. Die Videospur MUSS in 1080p vorliegen – andernfalls wird diese Anleitung nicht klappen! Sie können das Videoformat im tsMuxeR im Bereich „track info“ sehen.

MKV mit DTS / DTS HD auf PS3 abspielen (Bild 1)

MKV mit DTS / DTS HD auf PS3 abspielen (Bild 1)

Da die Playstation 3 Filme nur von FAT32 formatierten Festplatten abspielt, müssen die erzeugten Dateien unbedingt kleiner als 4GB sein. Im tsMuxeR kann man das einstellen. Dazu muss die Karteikarte „Split & cut“ geöffnet werden. Wählen Sie den Punkt „Split by size every“ aus und geben 3,960 GB ein.

MKV mit DTS / DTS HD auf PS3 abspielen (Bild 2)

MKV mit DTS / DTS HD auf PS3 abspielen (Bild 2)

Starten Sie nun den Kopiervorgang mit Klick auf „Start muxing“. Falls Fehler – wie z.B. „Invalid SRT format“ – auftauchen, liegt das in aller Regel an Untertitelspuren, die nicht umgesetzt werden können. Deaktivieren Sie alle Untertitel, die Sie nicht wirklich benötigen und versuchen Sie es erneut. Notfalls muss es auch ganz ohne Untertitel gehen!

Wenn alles geklappt hat, müssen die Dateien in den erzeugten Ordnern „BDMV“ und „CERTIFICATE“ noch auf die 8.3 Namenskonvention gepacht werden, damit die PS3 alles korrekt abspielt. Das erledigt die Software „AVCHD Manager“ voll automatisch auf Knopfdruck. Kopieren Sie die Datei „AVCHDManager.exe“ in das Root-Verzeichnis der USB-Festplatte auf welcher der gerade umkopierte Film liegt und starten die Datei. Sie werden feststellen, dass der von Ihnen kopierte Film in der Farbe rot mit dem Hinweis „Filenames not PS3 compatible“ gekennzeichnet ist. Damit der Film von der PS3 abgespielt werden kann, müssen einige Dateien umbenannt werden. Das erledigt „AVCHD Manager“ mit Klick auf „“AVCHDMe“ voll automatisch. Desweiteren ist es nützlich den Button „Identify“ zu klicken, damit AVCHD-Manager die verwendeten Video- und Audio-Codecs anzeigt.

MKV mit DTS / DTS HD auf PS3 abspielen (Bild 3)

MKV mit DTS / DTS HD auf PS3 abspielen (Bild 3)

Wenn alles geklappt hat, sollte „AVCHD Manager“ nun den Filme auf grün geschaltet haben und außerdem den verwendeten Video- und Audiocodec anzeigen.

MKV mit DTS / DTS HD auf PS3 abspielen (Bild 4)

MKV mit DTS / DTS HD auf PS3 abspielen (Bild 4)

Damit die PS3 den Film über das Movie-Menü automatisch mit allen Optionen (also umschaltbaren Tonspuren und auswählbaren Untertiteln) abspielen kann, muss auf der USB-Festplatte ein Ordner namens „AVCHD“ direkt in der root angelegt werden. Die beiden Ordner „BDMV“ und „CERTIFICATE“ müssen in den Ordner „AVCHD“ kopiert werden. „AVCHD Manager“ erledigt das auf Wunsch per Klick auf „Make Default“. Ich habe mir allerdings angewöhnt, alle Filme in jeweils einen Ordner auf die USB-Festplatte zu kopieren und bei Bedarf nur den Inhalt vor dem Movie-Abend in den Ordner AVCHD zu verschieben. Das dauert nur wenige Sekunden und man braucht keine extra Software zu starten.

Wenn Sie sich korrekt an die Anleitung gehalten haben, spielt die PS3 nun den Film aus dem AVCHD-Ordner der USB-Festplatte mit DTS- und sogar DTS-HD-Ton ab. Alle Komfortfunktionen (Untertitel, andere Tonspuren, Vor- und Zurückspulen, etc.) sind verfügbar.

Probleme, die auftreten können

1. FAT32-Formatierung von großen Festplatten

Wie schon erwähnt, muss die USB-Festplatte FAT32-formatiert sein, damit die PS3 die Dateien lesen kann. Windows kann aber moderne Festplatten aufgrund ihrer Größe nicht FAT32 formatieren, da Windows sich weigert Festplatten, die größer als 32GB groß sind, mit FAT32 zu formatieren. Abhilfe schafft hier das Programm H2format, was Festplatten beliebiger Größe mit FAT32 formatieren kann. Damit das auch klappt, muss allerdings über die Datenträgerverwaltung die Festplatte vorher gelöscht werden.

 Eine ausführliche Anleitung hierfür finden Sie in meinem Artikel Anleitung: Große Festplatten (über 32 GB) unter Windows mit FAT32 formatieren

2. Kein Ton beim Abspielen von DTS und/oder DTS-HD von der PS3

Wenn Sie sich korrekt an diese Anleitung gehalten haben, und trotzdem kein Ton hören, liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass entweder Ihr AV-Reveiver gar kein DTS bzw. DTS-HD verarbeiten (also dekodieren) kann, oder aber die Einstellungen in der Playstation falsch gesetzt sind. Wenn Sie sich sicher sind, dass Ihr AV-Receiver DTS bwz. DTS-HD dekodieren kann, dann sollten Sie die Playstation auch so einstellen, dass diese Tonformate unverändert (als Bitstream) an den Verstärker weitergegeben werden. Diese Einstellung ist im Menü der Playstation zu finden.

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